Ich habs schonwieder getan: Mupinfo

Ich komm nicht mehr los davon, die Satire von MUPINFO zu lesen. Trocken unsachlich, Fakten verdreht und schlecht geschrieben. Davon könnten sich Satirespezialisten wie Sonneborn und Co. noch einiges von abgucken.

Vor einigen Tagen kam ein Bericht zu Tage: „Chronik zur Grenz- und Ausländerkriminalität“

Da sieht man, dass die „Ausländer“ total böse sind!

„Zu verzeichnen ist eine Zunahme der Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen auf 3.308, das sind 464 mehr als im Vorjahr.“ (URL der Polizei MV)

Gegenüber steht:

„Es wurden 48.737 Tatverdächtige ermittelt“

Wenn man also die von den insgesamt 48.737 Tatverdächtigen die 3.308 „nicht-deutschen“ Tatverdächtigen abzieht ( 48.737 – 3.308 ) macht das insgesamt eine Zahl von 45.429 nicht-nicht-deutschen Tatverdächtigen.

Dabei zu berücksichtigen ist:

„Außerdem muss bei der Statistik berücksichtigt werden, dass bei der Nennung ausländischer Tatverdächtiger auch solche aus den Gruppen ausländische Touristen, Angehörige der bei uns stationierten NATO-Streitkräfte und Menschen ohne legale Aufenthaltserlaubnis mitgezählt werden. Diese Gruppen tauchen aber in der Bevölkerungsstatistik nicht als ausländische Mitbürger auf.“ (Quelle: Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge)

Dieser Anteil macht nocheinmal 20% aus, die abgerechnet werden müssen:

3308 – 662 = 2646 „nicht deutsche“ Tatverdächtige.

Damit beträgt der Anteil der „Ausländer“, die laut zweischlägigen Satirikern wie den Redakteuren von MUPINFO, die Mecklenburg-Vorpommern in Angst und Schrecken versetzen, nur noch (3308 – 662 =) 2646.

Ergo: Ca. 5%

Das sind natürlich erschreckend viele!

Und dazu kommt es noch schlimmer:

Einzig in einem Delikt stehen Ausländer an der Spitze: Fast 100% der Tatverdächtigen sind Ausländer bei Verstößen gegen das Ausländer- oder Asylgesetz. Das liegt aber immerhin daran, dass Deutsche gegen diese Gesetze nicht verstoßen können, da sie ja keine Ausländer sind. Und teilweise reicht für ein „Vergehen“ schon die Tatsache, dass eine Aufenthaltserlaubnis ein paar Tage zu spät neu beantragt wurde oder ein Pass abgelaufen ist.

GT Fazit: Wir haben in Deutschland ein Problem mit Deutschen!

/MAX

Nationalisten oder Nationalliste? Das ist hier die Frage!

Wir haben euch ja schon letzte Woche aktuelle Bilder aus Grimmen präsentiert. Doch wir wollen euch auch alte Bilder nicht vorenthalten, die wir per Fanpost erhalten haben. Wenn mich nicht alles täuscht, wird folgendes heutzutage als Fail bezeichnet…
Nationaliste
„Autonome Nationaliste GMN“ sprang im Sommer den Menschen ins Auge, die von Leyerhof aus den Ortseingang Grimmen passiert haben. Doch was wollten uns die Autonomen damit sagen? Wollten sie ihr Revier markieren und meinten eigentlich die Autonomen Nationalisten Grimmen? Oder wird vielleicht doch eher Werbung für eine Liste gemacht, die in Grimmen aushängt und in der man sich bei den ANG eintragen kann? Doch dann würde es trotzdem Nationalliste heißen…
Israel Stopen
In der Nähe vom Wasserturm hieß es dann einfach nur „Israel stopen! NS jetzt“. Die Botschaft ist klar, aber auch hier schafften es die Nationalen nicht fehlerfrei zu bleiben. Dabei wurde auch noch ein „Suptras“-Schriftzug vernichtet, denn es ist ja bekannt das Suptras Rostock sich eindeutig Pro-Israel aussprechen. Schließlich hat jener Fanclub eine blaue Zaunfahne mit weißer Schrift und supportet einen Verein in den Farben weiß-blau, welches ja bekanntlich auch die Farben Israels sind. Noch dazu spielten die Hanseaten letzte Saison mit einem Stern auf dem Trikot…
Um solche Fehler in Zukunft zu vermeiden, könnten die Grimmener KameradInnen ja mal um Nachhilfe bei mupinfo bitten. Schließlich wird dort peinlichst genau auf Rechtschreibung geachtet. Geschriebene Kommentare der Leser werden von der Redaktion so lange bearbeitet bis sie schließlich richtig sind. Doch im Falle von Graffitifehlern dürfte wohl eher Prävention angesagt sein, denn das Korrigieren von bemalten Wänden dürfte sich als schwierig herrausstellen.
Falls mupinfo die Hoffnung mit den ANG allerdings schon aufgegeben haben sollte, wäre auch ein Besuch in der Volkshochschule eine Möglichkeit. Denn so eine befindet sich zum Glück in Grimmen und bietet auch mehrere Deutschkurse an. Doch dabei ist Vorsicht geboten. Nicht das unsere NS-BefürworterInnen dann im Kurs „Deutsch als Fremdsprache“ sitzen, ihre eigene heilige Sprache zwischen sogenannten Ausländern lernen müssen und am Ende auch noch mitbekommen würden, dass jene auch Menschen sind…
Genug auf die Rechten eingedroschen. Ich denke mit diesen beiden „Fails“ haben sie sich schon selbst genug lächerlich gemacht…

/Moritz

GT auf Graffitijagd


Nur eine kleine Runde muss man drehen, um allerhand Nazi-Graffiti zu finden.

Die neue Seite soll diese nicht verherrlichen, sondern einen kleinen Eindruck widerspiegeln den man von Grimmen bei einem Spaziergang bekommt.

/MAX

Highlight der Woche!

Nachdem die Super Nanny den Kampf mit ungezogenen Kindern aufgegeben hat, scheint die nächste Generation alle Hemmungen fallen gelassen zu haben. Nun kann ihnen niemand mehr mit Katharina S. drohen, was sich auf den Straßen bemerkbar macht…
Es war Montag als sich mein persönliches Hinterland-Highlight der Woche ereignete. Ich fuhr mit dem Fahrrad durch eine Gasse in Grimmen, wich den chronischen Scherben auf der Straße aus und sah vor mir zwei Fahrradschieberinnen, die fast die komplette Einbahnstraße für sich beanspruchten. Auf dem Gehweg geht hier keiner. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Super Nanny erst 2004 auf der Bildfläche auftauchte und keinen Einfluss mehr auf die Erziehung der beiden Blockierenden hatte. Vielleicht haben die beiden aber auch einfach für Demoblockaden geübt…
Eine der beiden hatte einen Kindersitz hinten auf dem Fahrrad und ich erspähte ein ziemlich kleines Kind. Da mir beide gerade so viel Platz ließen, dass ich an ihnen vorbeifahren konnte, verzichtete ich auf den Einsatz meiner defekten Klingel oder sonstigem Gebrüll. Fünf Meter vor meinem Überholmanöver bemerkte mich Schieberin Agnes, welche Schieberin Beate mit dem Kind auf dem Fahrrad Bescheid sagte. Daraufhin erschrak sich Beate so sehr, dass sie einen Schrei ausstieß. Von dem Schrei ließ ich mich nicht irritieren, aber als ich an beiden vorbei war, hörte ich eine Kinderstimme die mir hinterherrief…„Was sollte das du Scheißer?“ Scheinbar hat es der kleine Mann nicht verkraftet, überholt zu werden.
Wo es die Super Nanny jetzt nicht mehr gibt, wäre das Kind vielleicht ein Fall für die Berater vom Gymnasium Grimmen. Denn diese scheinen die Probleme schon frühzeitig erkannt zu haben…

/Moritz

Konzertkalender Januar

Lang ersehnt, kam er dann doch noch:

Der Konzertkalender der NPD-nahen, REALITÄTS-fernen, NIVEAU-losen und HUMOR-vollen Internetpräsenz MUPINFO, kam dem öffentlichen Druck doch noch nach und veröffentliche nun den Konzertkalender für Januar.

Extra für die Leser des linken Spektrums, die oftmals vernachlässigt werden, wurde wochenlang fieberhaft daran gearbeitet einen Konzertkalender auszuarbeiten.

Auch MUPINFO bleibt nicht von der Wirtschaftskrise erschont, und versucht im bürgerlichen und linken Spektrum neue Leser zu fangen und alte Leser zu behalten.

Die Mitarbeiter von „Grimmentoetet.blogsport“ werden in Zukunft diese Last von ihren Schultern nehmen und einen Konzertkalender herausbringen. Ein wenig bunter und mit richtigen Fakten. Im Grunde genommen bleibt er aber gleich.

In diesem Sinne ein großes „Dankeschön“ an die Damen und Herren von MUPINFO.

/MAX